wtWin · wtTux · wtMac · Funktionen
Nach Themen geordnet. Was mit welcher Version kam, steht unter Neu.
Navigator und Personenblatt · Familie und Tabelle · Quellen · Prüfung · Werkzeuge · Meta-Suche · Paten und Trauzeugen · Orte · Tafeln · Listen · Bücher · Ohne Server · Sprachen · Hilfe
Arbeiten
wtWin, wtTux und wtMac zeigen den webtrees-Stammbaum so, wie man es von Desktop-Programmen gewohnt ist, und schreiben Änderungen direkt zurück nach webtrees: mit den Rechten des eigenen Kontos, auf Wunsch über die Moderation. Die Hilfe steckt im Programm (F1).


Baum in der Mitte. Unter Ansicht › Aufbau lässt sich statt des Navigators „Baum im Mittelpunkt“ wählen: links die Personenliste, in der Mitte der Stammbaum zum Verschieben und Zoomen, rechts die Personentafel mit Ereignissen, Medien, Familie und Karte. Ein Knopf schaltet auf Vollbild – dann bleibt nur der Baum, Esc führt zurück. „Alles zeigen“ passt auch breite Bäume mit Geschwistern und Cousins ins Fenster.


Familienansicht, Personentabelle, Eingabe · seit 1.29, Familienansicht neu in 1.36
Familienansicht, der dritte Aufbau unter Ansicht › Aufbau, in 1.36 neu aufgebaut, so wie klassische Genealogie-Programme eine Familie zeigen: oben die Vorfahren beider Partner über zwei bis vier Generationen, darunter Eltern und Geschwister, in der Mitte das Paar als große Karten mit Porträt, Geburt, Tod und Beruf, dazwischen die Statuszeile mit allen Heiraten und der Zahl der Kinder, unten die Kinder mit ihren Partnern und darunter die Enkel – alles mit Linien verbunden, ein Reiter je Ehe. Die Ansicht wird so vergrößert, dass sie das Fenster füllt (bis 180 %, Strg+Mausrad). Ein Doppelklick macht eine andere Person zur Mitte, fehlende Eltern legt man direkt an, die rechte Maustaste bietet Personenblatt, Verwandte hinzufügen und Person löschen. Die Tastatur führt durch die Familie wie im Navigator.
Personentabelle (Ansicht › Personentabelle, Strg+4): alle Personen des Baums mit sortier- und filterbaren Spalten – ID, Name, Geschlecht, Geburt mit Ort, Tod mit Ort, Beruf. Im Filter gehen Jahresbereiche wie „1850-1900“, ein ! findet leere Felder, ein * gefüllte. Die Tabelle lässt sich als CSV speichern, ein Doppelklick springt zur Person.
Personenblatt: Der Reiter Partner/Kinder ist eine Arbeitsfläche geworden – Partnerschaften links, Kinder rechts, die Ereignisse der Partnerschaft darunter, jeweils mit Plus zum Anlegen. Der Name wird getrennt in Vornamen, Familienname und Zusatz eingegeben statt mit Schrägstrichen. Die Ereignistabelle zeigt das Alter und markiert, wo Notizen und Quellen hängen; darunter ein Detailbereich mit Daten, Notizen und Quellen des gewählten Ereignisses. Im einfachen Eingabemodus steht alles Wesentliche in einem Formular; gesendet wird nur, was sich geändert hat, Entwürfe bleiben je Person erhalten, und beim Schließen fragt das Programm nach.
Wie Quellen gepflegt und zitiert werden, steht unter Quellen.


Quellen · seit 1.29
Die Quellenverwaltung (Ansicht › Quellen, Strg+5) zeigt alle Quellen des Stammbaums mit Autor, Archiv, Signatur und der Zahl ihrer Verweise, dazu eine Suche. Zu jeder Quelle stehen Text, Notizen, Scans und alle Personen und Familien, die sie zitieren – ein Klick führt zur Person. Quellen und Archive lassen sich anlegen und ändern, unbenutzte Quellen auf einmal entfernen.
Zitieren im Personenblatt: am Ereignis eine Quelle aus der Liste wählen oder als freien Text eintragen („laut Martha Meier“), dazu Seite, Qualität, Datum, Zitat und Notiz. Ein Verweis lässt sich auf weitere Ereignisse, Verwandte oder die Partnerschaft kopieren und in der Reihenfolge ändern. Scans hängen wie in webtrees an der Quelle oder am einzelnen Verweis: Datei hochladen, vorhandenes Medium wählen oder aus dem Archiv übernehmen.
Wo noch Belege fehlen, zeigt die Liste „Belegt durch Quellen“; die Plausibilitätsprüfung hat dafür die Voreinstellung „Quellen belegen“. Braucht auf dem Server api4webtrees 1.10; der Stammbaum auf dem PC bringt es mit.

Prüfung
Die Plausibilitätsprüfung geht den ganzen Stammbaum durch und findet, was nicht stimmen kann oder zumindest ungewöhnlich ist: ein Kind, das vor der Mutter geboren wird; eine Taufe vor der Geburt; ein Datum wie der 31. April; zwei lebende Geschwister mit demselben Vornamen. 61 Regeln – Chronologie, Altersgrenzen, Struktur, Namen, Quellen und Orte –, getrennt nach Fehlern (Widerspruch in den Daten) und Warnungen (möglich, aber auffällig).
Jede Regel lässt sich abschalten, Grenzwerte wie das Höchstalter oder der Abstand zwischen Geschwistern sind einstellbar, und die Treffer rechnen sich sofort neu. Ein Klick zeigt die Person im Navigator, ein Doppelklick öffnet ihr Personenblatt. Voreinstellungen reichen von streng bis großzügig; geprüfte Treffer lassen sich abhaken und kommen erst wieder, wenn sich die Daten ändern. Geprüft wird nur, was das eigene Konto sehen darf.
Alle 61 Regeln mit Grenzwerten und Voreinstellungen stehen im Regelkatalog. Geprüft werden kann jede GEDCOM-Datei, auch ohne webtrees-Server, als Stammbaum auf dem PC.


Paten und Trauzeugen · seit 1.31
Unter jeder Taufe stehen die Paten, unter jeder Heirat die Trauzeugen – im Lebenslauf, im Personenblatt, in der Familienansicht, auf Karteikarten und im Druck. Paten mit eigenem Datensatz sind anklickbar und führen zur Person; Paten ohne Datensatz stehen als Text, so wie sie im Kirchenbuch stehen: „Friedrich Plate, Anbauer zu Celle“. Eine Notiz zum Paten („Pate in Abwesenheit“) und die Quelle, die ihn nennt, sind einen Klick entfernt. Lebende Paten, für die das eigene Konto keine Leserechte hat, bleiben „Privat“.
Und umgekehrt: Bei jeder Person steht, wo sie selbst Pate oder Trauzeuge war – mit Sprung zum Täufling oder zum Paar. So sieht man auf einen Blick, wie Familien über Patenschaften miteinander verbunden waren.
Gelesen wird, was webtrees und andere Programme speichern: verknüpfte Paten (_ASSO mit Rolle Pate oder Zeuge, auch ältere Schreibweisen), die GEDCOM-L-Felder _GODP und _WITN und Notizen der Form „Paten: …“. Standesamtliche und kirchliche Trauung erscheinen getrennt mit ihrer Bezeichnung. Die Liste Taufpaten, das Buch und die Plausibilitätsprüfung (Pate schon tot, noch zu jung) nutzen die verknüpften Paten direkt.
Eintragen (seit 1.32): Im Personenblatt die Taufe oder Heirat wählen und Paten bearbeiten bzw. Trauzeugen bearbeiten klicken. Wer einen eigenen Eintrag hat, wird aus dem Baum gesucht und verknüpft; wer keinen hat, wird so aufgenommen, wie er im Kirchenbuch steht. Reihenfolge, Rolle (auch „Hebamme“ oder „Nachbar“) und eine Notiz zur Person gehören dazu. Gespeichert wird so, wie webtrees es liest, Personen ohne Datensatz als GEDCOM-L _GODP/_WITN; Quellen an einem Paten bleiben erhalten. Im Ereignisdialog einer Heirat lässt sich die Art wählen – standesamtlich, kirchlich, eingetragene Partnerschaft.
Anzeigen braucht auf dem Server api4webtrees 1.11, Eintragen 1.12; der Stammbaum auf dem PC bringt es mit. Mit einem älteren Modul läuft alles andere wie bisher.


Orte · seit 1.34
Die Ortsverwaltung (Ansicht › Orte, Strg+6) zeigt alle Orte des Stammbaums mit der Zahl ihrer Ereignisse, mit Suche und Karte. Jeder Ort hat eine eigene Seite: Bild, Ereignisse, die Gliederung nach dem Geschichtlichen Ortsverzeichnis (GOV, heute und früher), Personen, Notizen, Quellen und Koordinaten – und Links zum Nachschlagen bei GOV, GenWiki, Wikipedia, Archion, Matricula, Archivportal-D und der Deutschen Digitalen Bibliothek.
Pflegen: GOV-Kennung, Kurzname, Postleitzahl, Region, Notiz und Koordinaten eintragen – die Koordinaten auch aus der Ortssuche von OpenStreetMap. Orte umbenennen und zusammenführen; Orte bereinigen findet Schreibweisen, die wohl denselben Ort meinen, und führt sie auf Klick zusammen. Ortsnamen sind überall anklickbar, im Personenblatt wie in der Personentafel.
Braucht auf dem Server api4webtrees 1.13; der Stammbaum auf dem PC bringt es mit.
Archiv und Gruppenbilder · seit 1.48
Mit dem Modul Sammlungen bekommt webtrees ein Archiv: Fotos, Scans und Dokumente, die an niemandem hängen müssen – dreißig Aufnahmen eines Vorfahren, von denen drei an seinen Datensatz gehören. In wtWin hat es ein eigenes Fenster (Ansicht › Archiv, Strg+9) und kann dort alles, was es im Browser kann: Sammlungen anlegen, bearbeiten, ausblenden und löschen, Bilder in thematische Sammlungen einsortieren, Dateien umbenennen, neue aus dem Dateimanager hineinziehen. Postkarten zeigen Vorder- und Rückseite als einen Eintrag, mit Motiv und Transkription; ein quer beschriebenes Bild dreht sich mit R.
Gesichter auf Gruppenbildern: Rahmen um ein Gesicht ziehen und die Person zuordnen – aus dem Stammbaum, nur mit Namen (der Trauzeuge, den niemand angelegt hat) oder „unbekannt“. Beim Darüberfahren steht der Name am Gesicht; das Personenblatt zeigt alle Gruppenbilder, auf denen jemand zu sehen ist. Die Rahmen stehen in der Bilddatei selbst (XMP), digiKam und andere Programme lesen sie mit. An die Person hängt sich das Bild nur auf Wunsch.
Braucht Sammlungen 1.10 auf dem Server; der Stammbaum auf dem PC hat es dabei. Zum Ausprobieren hat der Demo-Baum Falkenrath 1.5 ein Hochzeitsbild von 1924 mit 23 markierten Gesichtern und dasselbe Bild ohne Rahmen zum Markieren von Hand.
Werkzeuge · seit 1.49
Das Menü Extras sammelt, was für den ganzen Stammbaum oder ganz ohne ihn gebraucht wird. Der Datumsrechner rechnet den Abstand zweier Daten in Jahren, Monaten und Tagen, das Geburtsdatum aus Sterbedatum und Alter („alt 63 J. 4 M. 2 T.“) und ein Datum zwischen julianischem und gregorianischem Kalender um – mit Wochentag und dem Tag im Kirchenjahr.
Kirchenjahr und Feiertage zeigt Ostern und alle Sonntage und Feste eines Jahres, deutsch und lateinisch, evangelisch oder katholisch, gregorianisch oder julianisch. „Lätare 1734“ oder „Dom. III p. Trin.“ ergibt das Datum, ein Datum ergibt den Sonntag – so lassen sich Kirchenbucheinträge datieren. Beides rechnet ohne Server; Ergebnisse lassen sich als GEDCOM-Datum kopieren. Plausibilitätsprüfung, Personen zusammenführen und Orte bereinigen stehen ebenfalls unter Extras.
CompGen-Meta-Suche · ab 1.54
Bei jeder Person sucht Person › In der CompGen-Meta-Suche suchen … (auch per Rechtsklick in Navigator, Familienansicht, Personentabelle, Seitenliste und Personenblatt sowie in gedaudit) den Familiennamen gleichzeitig in GEDBAS, den historischen Adressbüchern, den Online-Ortsfamilienbüchern, den Verlustlisten des Ersten Weltkriegs und weiteren Datenbanken des Vereins für Computergenealogie (CompGen). Die Ergebnisse öffnen sich im Browser.
Ein kleines Fenster zeigt vorher, was an meta.genealogy.net geht: nur der Familienname, ohne Zusatz wie „von“ oder „van“ (bei mehreren Familiennamen wählst du einen), und auf Wunsch ein Ort der Person – Geburt, Heirat, Wohnort oder Tod, ohne Hausnummer. Vornamen und Daten verlassen das Programm nie, und ohne Klick wird nichts gesendet. Ohne Ort findet die Suche meist mehr: manche Datenbanken nehmen den Ort streng, andere übergehen ihn.
Aufgaben, Merkliste, letzte Änderungen · seit 1.37
Aufgaben (Ansicht › Aufgaben, Strg+7) zeigen alle offenen Forschungsaufgaben des Stammbaums mit Datum, Person und Bearbeiter – dieselben, die webtrees im Browser im Block „Forschungsaufgaben“ zeigt, gespeichert als GEDCOM-Feld _TODO an Person oder Familie. Neue Aufgabe für die Mittelperson, bearbeiten, erledigt; ein Datum in der Zukunft ist eine Wiedervorlage. In der Plausibilitätsprüfung macht ein Klick aus einem Treffer eine Aufgabe mit dem Prüftext.
Die Merkliste sind jetzt die Favoriten von webtrees, darum erscheint sie auch im Browser auf „Meine Seite“, und Verwalter können Favoriten für alle setzen. Letzte Änderungen (Strg+8) zeigen, wer wann welchen Datensatz angelegt, geändert oder gelöscht hat, auch noch nicht freigegebene Änderungen. Im Personenblatt schieben Pfeile Partnerschaften und Kinder nach oben oder unten – es ändert sich nur die Reihenfolge der GEDCOM-Zeilen.
Braucht api4webtrees 1.18 auf dem Server; der Stammbaum auf dem PC bringt es mit. Mit API-Stufe 30 ist die Schnittstelle vollständig: alles für die tägliche Arbeit ist da, Modul-Releases werden ab jetzt selten.
Personen zusammenführen · seit 1.36
Doppelte Personen entstehen beim Zusammenführen zweier Dateien oder beim Eingeben – dieselbe Person einmal als Kind, einmal als Ehemann. Extras › Personen zusammenführen zeigt alle Paare, die die Plausibilitätsprüfung für doppelt hält: gleicher Name und ein gleiches Ereignisdatum (Regel 219, jetzt auch Taufe, Tod und Begräbnis) oder ähnlicher Name mit nahem Geburtsjahr (Regel 228). Dieselben Paare tragen in der Prüfung ein Symbol zum Zusammenführen, und zwei beliebige Personen lassen sich von Hand wählen – in der Personentabelle über die rechte Maustaste.
Zusammenführen zeigt, wer bleibt und wer aufgeht, und darunter nur, was von der zweiten Person dazukommt – meist ein bis drei Zeilen; „Alle Ereignisse anzeigen“ klappt die vollständige Gegenüberstellung auf. Gleiche Angaben werden nicht doppelt übernommen, auch nicht, wenn eine Fassung weniger Einzelheiten hat; Verknüpfungen zu Familien, Medien, Quellen und Notizen bleiben immer, und alles, was auf die zweite Person zeigte – Familien, Quellenverweise, Patenschaften – zeigt danach auf die erste. Weitere Paare, die wahrscheinlich ebenfalls doppelt sind (Vater, Mutter, Partner und Kinder gleichen Namens), werden gleich mit angeboten.
Rückgängig. Jedes Zusammenführen steht im Protokoll mit Zeit und Benutzer. Rückgängig stellt beide Personen und alle Verweise so wieder her, wie sie waren – auch Tage später, solange seitdem niemand an den betroffenen Datensätzen gearbeitet hat; sonst nennt das Programm die geänderten Datensätze und lässt alles stehen. Nur für Verwalter des Stammbaums, wie in webtrees; braucht api4webtrees 1.17 auf dem Server, der Stammbaum auf dem PC bringt es mit.
Häuser und Höfe · seit 1.35
Ein Hof oder Haus ist ein eigener Ort unter dem Dorf – ein Ortsdatensatz nach GEDCOM-L mit Art (Hof, Haus, Mühle …), so wie ihn Ortsfamilienbücher mit Höfelisten und die Werkzeuge der Höfeforschung verwenden. Die Ortsverwaltung zeigt diese Gebäude unter ihrem Ort mit ihrer Art und auf der Karte, auch wenn dort noch keine Person erfasst ist. Jeder Ort hat einen Reiter Geschichte: alle Ereignisse dort der Zeit nach – die Ereignisse des Gebäudes selbst wie Brand, Neubau oder Verkauf hervorgehoben, dazwischen Geburten, Wohnsitze, Besitz, Heiraten und Todesfälle der Menschen.
Das Familienbuch bekommt einen Häuserteil, wenn der Haken Häuser und Höfe gesetzt ist: jeder Hof und jedes Haus des Orts mit Notiz, Gebäudeereignissen und den Bewohnern und Besitzern der Zeit nach, jeweils mit Verweis auf ihre Familie; die Familien verweisen zurück auf ihr Haus. Im PDF sind die Verweise anklickbar. Der Demo-Stammbaum 1.4 hat vier erfundene Höfe in Bienenbüttel zum Ausprobieren.
Seit 1.39 kommen nur Gebäude in den Häuserteil, entschieden nach der Art im Ortsdatensatz (Haus, Hof, Hofstelle, Mühle, Kirche … in allen fünf Sprachen; ohne Art zählt eine Hausnummer im Namen). Stadtteile und Dörfer gliedern als Kapitel; haben sie selbst Bewohner, stehen sie im Anhang „Weitere Orte“. Ortsnamen dürfen mit Komma oder Semikolon gegliedert sein, Wohnort und Besitz am selben Haus stehen als eine Angabe mit Zeitraum.
Seit 1.50 tragen Ereignisse an einem Hof den GEDCOM-L-Verweis 3 _LOC auf seinen Ortsdatensatz – darüber finden andere Programme den Hof, etwa die Höfeliste der Online-OFB. Im Ortsdialog lässt sich die GOV-Typnummer wählen (Hof 24, Mühle 87 …); Orte bereinigen verknüpft vorhandene Ereignisse auf einen Klick. Frühere und kirchliche Zuordnungen eines Hofs bleiben beim Ändern erhalten.
Braucht auf dem Server api4webtrees 1.15, für die Verweise 1.19; der Stammbaum auf dem PC bringt es mit. Für Stammbäume ohne Gebäude ändert sich nichts.
Tafeln
Fünfzehn Tafelarten – von der klassischen Ahnentafel über Fächer und Kreis bis zur Zeitleiste und zum Verwandtschaftsweg. Die Vorschau ist schon das fertige Blatt: mit dem Mausrad zoomen, mit Rechtsklick ganze Zweige färben oder ausblenden. Gestaltet wird mit Stil, Kastenform, Hintergrund, Schmuckrahmen und Farben nach Linie, Zweig oder eigenen Regeln; eine Legende erklärt, was die Farben bedeuten. Wer seine Einstellungen gefunden hat, speichert sie als Vorlage.















Gedruckt wird auf ein Blatt, als Poster-PDF, als Bild (PNG), in beliebiger Größe auf A4-Blätter zum Zusammenkleben – mit Montageplan – oder als PDF für den Plotter auf Rollenbreite. Auf Wunsch kommt hinter die Tafel für jede Person eine Karteikarte; ein Klick auf den Kasten im PDF springt dorthin.


Alle Einstellungen im Überblick
Listen
Vom einzelnen Probanden aus oder über den ganzen Baum. Jede Liste zeigt eine Vorschau der PDF-Seiten, bevor gedruckt wird.








Bücher
Im Stil der gedruckten Ortsfamilienbücher: jede Person mit Ereignissen, Quellen, Paten und Notizen, Verweise auf Eltern und Kinder, Porträts am Rand. Dazu Deckblatt, Inhaltsverzeichnis mit Seitenzahlen und Register für Namen, Orte, Berufe und Quellen. Ausgabe als PDF mit Lesezeichen und Links, als DOCX zum Weiterbearbeiten, als HTML, TeX oder Text. Das Vorfahren- und Nachfahrenbuch bekommt auf Wunsch die passende Tafel als Ausklappseite (A3).
Sichtbarkeit (ab 1.54): Ein Buch lässt sich für alle (Sicht des Verwalters), für Mitglieder oder für Besucher erzeugen. Es lässt dann weg, was webtrees diesem Leser verbirgt – Ereignisse mit Einschränkung, Angaben nach den Datenschutzregeln des Stammbaums, Lebensdaten lebender Personen. So lassen sich Bücher weitergeben, auch wenn ein Verwalter sie erzeugt; die Website ist immer für Besucher.






Ohne Server · seit 1.26
Für alle, die noch kein webtrees haben: wtWin und wtTux können den Stammbaum auch selbst auf dem PC führen. Installieren und die GEDCOM-Datei aus dem bisherigen Programm wählen; ein Server, ein Passwort oder eine Internetverbindung sind dafür nicht nötig. Beim ersten Start stehen zwei Wege nebeneinander: links „Mit webtrees verbinden“ – wie bisher, mit dem eigenen Server –, rechts „Neuer Stammbaum auf diesem PC“: leer anlegen oder „Aus GEDCOM-Datei übernehmen …“.
import.log aufgeführt, der Rest kommt an; ein Fortschrittsbalken zeigt, wie weit es ist. Wer mit 1.26 bis 1.28 importiert hat, sollte die Datei noch einmal übernehmen: Der alte Import trug lebende Personen als „Private“ in den Namensindex ein, die Suche fand sie nicht. Den alten Stammbaum danach unter „webtrees im Browser öffnen“ › Verwaltung löschen.%LOCALAPPDATA%\app4webtrees, unter Linux unter ~/.local/share/app4webtrees.Später auf die NAS umziehen – etwa, damit die Familie mit wtAnd mitlesen kann. Dafür braucht es keinen eigenen Knopf:
%LOCALAPPDATA%\app4webtrees\webtrees\data\media nach data/media des webtrees auf der NAS kopieren.Sprachen · seit 1.33
wtWin und wtTux sprechen jetzt neben Deutsch auch Englisch, Französisch, Niederländisch und Spanisch. Unter Ansicht › Sprache lässt sich „wie das System“ oder eine feste Sprache wählen; das wirkt sofort, ohne Neustart. Übersetzt ist alles: Menüs, Tafeln, Listen, Bücher, die Hilfe mit allen Kapiteln (F1) und die Plausibilitätsprüfung mit ihren Regeln und Begründungen. Die Datumseingabe versteht „vers 1850“, „3 maart 1890“ oder „entre 1850 y 1860“. Beschriftungen, die vom webtrees-Server kommen (Ereignisarten, Verwandtschaft), erscheinen in der gewählten Sprache.
Die neuen Übersetzungen sind frisch – Hinweise auf holprige Begriffe gern als Issue.
Hilfe · seit 1.27
F1 oder Hilfe › Hilfe öffnet ein eigenes Fenster: links das Inhaltsverzeichnis, rechts der Text, oben ein Suchfeld. Die Hilfe liegt im Programm selbst, funktioniert also auch offline, auf Deutsch und Englisch.
F1 weiß, wo man gerade ist. Im Fenster für Tafeln, Listen, Bücher, Prüfung oder im Personenblatt öffnet sich gleich das passende Kapitel, vor der Anmeldung die ersten Schritte. Wer ein Wort sucht, sieht links nur noch die Kapitel mit Treffern, im Text sind sie gelb markiert; Links führen von Kapitel zu Kapitel, Zurück und Vor wie im Browser.
Fachbegriffe erklären sich dort, wo sie stehen. In den Einstellungen von Tafeln, Listen, Büchern, Großdruck und Prüfung genügt es, mit der Maus über einen Begriff zu fahren – Kekulé-Nummern, Stammpaare, Nur Namensträger, Ahnenschwund, die Nummerierung nach d'Aboville oder Henry: ein bis drei Zeilen, die sagen, was gemeint ist.


Alle Bilder: frei erfundener Demo-Stammbaum „Familie Falkenrath“ (CC0), Fotos unbekannter Personen aus dem Rijksmuseum Amsterdam (CC0). webtrees ist ein Projekt von Greg Roach und Mitwirkenden; wtWin, wtTux und wtMac sind davon unabhängig.